STEP 1 — Boundary sichtbar machen
Boundary Critique beginnt nicht bei der Lösung, sondern bei der Frage: Wer und was wird überhaupt betrachtet?
Eine Methode, um brutale blinde Flecken aufzudecken, indem man hinterfragt, was (und wer) bei einer Architektur-Entscheidung aktiv ausgegrenzt wurde.
Sinnvoll bei Konflikten an Schnittstellen zwischen Teams, Domänen oder Governance-Ebenen.
Diese Schritte führen von der Symptombeobachtung zur belastbaren Intervention.
Symptom benennen
aktuelle Grenze sichtbar machen
ausgeschlossene Perspektiven prüfen
Boundary reframen
Interventionen ableiten
Boundary Critique beginnt nicht bei der Lösung, sondern bei der Frage: Wer und was wird überhaupt betrachtet?
Die Methode entfaltet ihren Wert dort, wo ausgeschlossene Perspektiven plötzlich eine andere Diagnose nahelegen.
Aus der Boundary-Verschiebung folgen meist andere Gespräche, andere Verantwortungen und andere Interventionen.
Diese Checkliste ist kein zweites Formular, sondern ein Vollständigkeitscheck. Wenn ein Punkt fehlt, ergänze die Informationen oben in den Textfeldern.
Nutze die Exportfunktionen für Workshop-Dokumentation und springe direkt in verwandte Archetypen oder Interventionen, wenn aus Diagnose Handlung wird.