STfA

Konzepte

Grundlegende Systemprinzipien für Architekturentscheidungen.

Leitfrage: Welches Grundprinzip erklärt das beobachtete Verhalten im System?

22 Artikel3 Perspektiven
3m

Adaptation

Adaptation beschreibt, wie Systeme aus Veränderung lernen und ihr Verhalten anpassen.

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3m

Circular Causality

Zirkuläre Kausalität beschreibt Rückwirkungen statt linearer Ursache-Wirkung.

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3m

Complex Adaptive Systems

Komplex adaptive Systeme verändern ihr Verhalten durch lokale Anpassungen und Rückkopplungen vieler Bausteine.

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3m

Constraints and Bottlenecks

Engpässe begrenzen die Gesamtleistung des Systems und verschieben die Wirksamkeit von Verbesserungen.

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3m

Conway's Law

Organisationen, die Systeme entwerfen, sind gezwungen, Designs zu entwickeln, die Kopien der Kommunikationsstrukturen dieser Organisationen sind.

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4m

Delays

Zeitverzögerungen (Delays) existieren in jedem System. Sie verzerren unsere Wahrnehmung von Ursache und Wirkung und treiben uns zu radikalen Überreaktionen.

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3m

Emergence

Emergenz beschreibt globale Systemeigenschaften, die erst durch das Zusammenspiel lokaler Teile entstehen und nicht aus den Einzelteilen vorhersagbar sind.

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3m

Feedback Loops

Rückkopplungsschleifen (verstärkend oder ausgleichend) sind die Grundbausteine, die Systemverhalten über Zeit antreiben oder stabilisieren.

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3m

Interdependence

Elemente in einem System sind wechselseitig abhängig; man kann keinen Teil isoliert verändern, ohne das Ganze zu beeinflussen.

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3m

Leverage

Leverage (Hebelwirkung) bezeichnet Stellen im System, an denen kleine, gut platzierte Eingriffe tiefgreifende und dauerhafte Wirkungen erzeugen.

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3m

Mental Models

Mentale Modelle sind tief verankerte Annahmen im Kopf, die bestimmen, welche Systemsignale wir überhaupt wahrnehmen und wie wir Entscheidungen treffen.

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3m

Non Linear Effects

Nicht-Lineare Effekte bedeuten, dass kleine Ursachen massive Wirkungen entfalten können – und gewaltige Anstrengungen oft wirkungslos verpuffen.

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3m

Open and Closed Systems

Geschlossene Systeme entkoppeln sich von ihrer Umwelt, offene Systeme stehen im ständigen Energie- und Informationsaustausch.

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3m

Policy Resistance

Komplexen Systemen wohnt oft eine Abwehrkraft inne, die jeden gut gemeinten Lösungsversuch kontert und abblockt.

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3m

Purpose and Function

Jedes System hat einen objektiven Zweck oder eine Funktion, die man am tatsächlichen Verhalten ablesen kann – nicht am offiziellen Slogan.

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4m

Requisite Variety

Ashby's Law of Requisite Variety besagt: Nur Vielfalt kann Vielfalt absorbieren. Um ein komplexes System zu steuern, braucht das Steuerungssystem mindestens genauso viele Handlungsmöglichkeiten wie das zu steuernde System.

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4m

Resilience

Resilienz ist die Fähigkeit eines Systems, zerstörerische Schocks von außen nicht nur zu überleben, sondern sich zu erholen und seine Struktur zu bewahren.

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3m

Self-Organization

Selbstorganisation ist die verblüffende Eigenschaft komplexer Systeme, Strukturen, Muster und Lernprozesse völlig ohne zentrale Baupläne oder Kontrollinstanzen hervorzubringen.

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3m

Soziotechnische Architektur

Softwarearchitektur kann niemals unabhängig von den Menschen und Teams betrachtet werden, die sie erschaffen und betreiben.

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3m

System Boundaries

Systemgrenzen sind rein mentale Linien, die wir ziehen, um zu trennen, was zu unserer Architektur gehört und was angeblich "außerhalb" unserer Kontrolle liegt.

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4m

Systemisches Denken im Architekturkontext

System Thinking analysiert die Verflechtungen, Rückkopplungen und Zeitverzögerungen der Einzelteile, statt sie isoliert zu reparieren.

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4m

Top-Down vs. Bottom-Up Architecture

Das Navigieren zwischen harten zentralen (Top-Down) Architekturrichtlinien und lokaler (Bottom-Up) Evolution der Teams.

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